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      Zur Reiseliteratur um 1800 : Autoren – Formen – Landschaften 

      Der Staubbachfall

      Peter Lang

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          Abstract

          Die Schweiz war am Ende des 17. Jahrhunderts noch nicht das gesuchte Reiseziel der Deutschen. Für die Grand-Tour-Reisenden, die sich nach Italien begaben, hatten die Alpen keinerlei Attraktivität, und wer geschäftlich unterwegs war, hoffte, schnell und unbeschadet die kaum befestigten Pässe überqueren zu können. Die wenigen deutschsprachigen Berichte zeigen, dass man der ungeheuren Gebirgsnatur hilflos und abweisend gegenüberstand; man überwand sie – notgedrungen – „auf eine ohnlustige Weise“. Die Angst vor dem Gefahrbringenden und Unbekannten wurde bis ins 18. Jahrhundert hinein genährt durch theologische Verdikte, nach denen eine solche Gebirgswelt das Böse, Schreckliche und Sündhafte auf der Erde repräsentiere. Prominenter Vertreter einer derartigen Naturbetrachtung war der schottische Geologe und Geistliche Thomas Burnet, der in seiner Schrift Telluris theoria sacra (lat. 1681, engl. 1684, dt. 1693) die Gebirge als Gebilde bezeichnete, denen „kein Schatten einiger Schönheit, keine Spur einer Kunst oder Vernunfft = Mässigkeit“ zugeschrieben werden könne.

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          Contributors
          Role: Author
          Book Chapter
          : 239
          10.3726/9783631877944.003.0012
          a4e17a74-7c44-4b30-a699-98a40a152596
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