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      Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016

      ,

      Zeitschrift für Soziologie

      Walter de Gruyter GmbH

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          Zusammenfassung

          Wir diskutieren und testen zwei Thesen zur Identifikation mit der AfD, in denen die Einstellung zu Flüchtlingen in Deutschland eine zentrale Rolle einnimmt. Nach der Modernisierungsverliererthese lehnen Personen mit niedrigem sozialen Status die Fluchtzuwanderung als Konkurrenzanstieg um Arbeitsplätze und Sozialleistungen ab. Die These der kulturellen Bedrohung besagt, dass eine neue Spaltungslinie zwischen Kosmopoliten und Kommunitaristen entstanden ist, wobei letztere u. a. die Flüchtlingszuwanderung als Gefahr für die kulturelle Homogenität der Gesellschaft ablehnen. Anhand des Sozio-oekonomischen Panels 2016 finden wir regressionsanalytisch einen starken direkten Effekt der Ablehnung von Flüchtlingszuwanderung auf die Wahrscheinlichkeit, sich mit der AfD zu identifizieren. Zudem zeigt sich ein schwächerer, über die Einstellung zur Flüchtlingszuwanderung vermittelter Statuseffekt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die These der kulturellen Bedrohung größere Evidenz beansprucht.

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          Journal
          Zeitschrift für Soziologie
          Walter de Gruyter GmbH
          2366-0325
          0340-1804
          August 07 2018
          August 07 2018
          : 47
          : 3
          : 181-199
          Article
          10.1515/zfsoz-2018-1012
          © 2018

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